Riester Vertrag beitrag berechnen

Mit dem Alterseinkünftengesetz von 2006 wurde die Unisex-Rentenberechnung eingeführt, was bedeutet, dass Männer und Frauen nun für die gleichen Beitragsbeträge die gleiche Rente erhalten. Vor der Änderung wurde die Rente nach geschlechtsspezifischer Lebenserwartung berechnet. Aufgrund der Tatsache, dass Frauen statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung haben, mussten sie höhere Beitragsbeträge zahlen, um die gleiche Höhe an Leistungen wie Männer zu erhalten. Männer müssen nun 6,5 % mehr für die Höhe der Leistungen einrechnen, die sie vor Inkrafttreten der Unisex-Berechnung erhalten hätten. Ihr eigener jährlicher Sparbetrag ist der private Beitrag, den Sie jährlich leisten möchten, um den berechneten Riester-Zuschlag zu erhalten. Demnach soll der Riester-Investor die fiktiven 4 Prozent des vom Staat erwarteten Jahreseinkommens in die Riester-Rente einzahlen. Wer zum Beispiel 4.000 Euro brutto im Monat (48.000 Euro im Jahr) verdient, muss tatsächlich 4 Prozent (1.920 Euro) pro Jahr in den Riester-Vertrag einzahlen. Es gibt jedoch eine Obergrenze. Sie können nur 2.100 EUR pro Jahr maximal investieren. in einen Riester-Pensionsplan. Daher kann es nur als einer von mehreren notwendigen Trittbrettern für Ihre Rentenplanung betrachtet werden.

Wer den entsprechenden Mindestbeitrag im Riester-Vertrag nicht zahlt, erhält die Zulagen nur anteilig. Sie können die Zulagen jedoch auf die gleiche Weise von Ihrem berechneten Mindestbeitrag (vier Prozent des jahresbruttoeinkommens) abziehen. Der Rest ist Ihr tatsächlicher Mindestsparbetrag, den Sie zahlen müssen, um die vollen Zulagen zu erhalten. Anstatt diese direkten Subventionen einzutreiben, kann der Riester-Investor auch seinen Beitrag (bis zu 2.100 Euro pro Jahr) von der Steuer abziehen. Was für den Anleger günstiger ist, wird automatisch vom Finanzamt (“Günstigerprüfung”) errechnet. Der Grund dafür ist der Rückgang der Geburtenraten in Deutschland und dass in Zukunft weniger Beitragszahler nicht in der Lage sein werden, mit ihren monatlichen Beiträgen eine wachsende Zahl von Rentnern zu finanzieren. Ähnlich wie der 401(k) Plan oder Roth IRA, wie sie in den USA oder SIPP in Großbritannien bekannt ist, fördert die Bundesregierung Zahlungen in die Riester-Rente mit Freibeträgen oder Steuervergünstigungen. Gleichzeitig hat der Staat aber den Anteil der Auszahlungen aus der Deutschen Rentenversicherung (DRV) deutlich reduziert. Mathematisch wurden die Rentenansprüche so reduziert, als würde jeder Beitragszahler künftig 4 Prozent seines Bruttoeinkommens in eine Riester-Rente einzahlen. Beiträge zu Riester-Verträgen werden vom Staat bezuschusst – durch den Altersvorsorgezuschlag und gegebenenfalls durch zusätzliche Steuerersparnisse durch Sonderausgabenabzug (sogenannte Riester-Zuschuss). Der volle Riester-Bonus wird nur ausgezahlt, wenn mindestens 4 Prozent des Vorjahreseinkommens mit maximal 2.100 Euro abzüglich Bonusansprüche in einen Riester-Vertrag eingezahlt wurden. Die Rentenversicherung ist das klassische Vorsorgeprodukt.

Ein Teil der eingezahlten Beiträge wird für Versicherungsschutz und Verwaltungskosten abgezogen.